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Wissen, was drin ist.

Newsletter

Mai 2016

• Glyphosat
• Artikel 18 der Biozid-Verordnung
• Auslobungen „veganer“ und „vegetarischer“ Lebensmittel
• Nährstoffrecycling 
• Zukunftstag 2016

 

Liebe Leserinnen & Leser,

wir begrüßen Sie herzlich zu unserem Mai Newsletter, der wieder aktuelle und interessante Themen rund um analytische Dienstleistungen für Sie bereit hält. Sollten Sie Fragen oder Anregungen für uns haben, schreiben bitte an .

Viel Spaß beim Lesen!
Ihre GBA Laborgruppe

 
 

Glyphosat – Neubewertung und Entscheidung

von Mareen Lehmann, GBA Laborgruppe

Bereits in unserem Newsletter 21 bzw. Newsletter 24 haben wir über die Neube­wertung von Glyphosat im Rahmen der EU-Wirkstoff­prüfung berichtet. Das Bun­desinstitut für Risikobewertung (BfR) sowie die Euro­päische Behörde für Le­bensmittelsicherheit (EFSA) konnten bei sachgerechter Anwendung des Wirk­stoffes in der Landwirtschaft keine krebserzeugenden, erb­gutverändernden oder entwick­lungsschädigenden Risiken erkennen.[1] Ein wei­teres Gremium „Joint Meeting on Pesticide Residues“ (JMPR), angesiedelt bei WHO und FAO (Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen), bewer­tete Glyphosat eben­falls als nicht krebserregend. Dagegen stand die Mono­graphie der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC), eine an die Weltgesundheits­organisation (WHO) angegliederte Institution. Diese kam zu dem Ergebnis das Glyphosat wahrscheinlich krebserzeugend für den Menschen sein könnte. Die WHO hat daraufhin eine „ad hoc expert task force" einge­richtet. Diese sollte inner­halb der WHO durch ein wissenschaftliches Diver­genzverfahren die Gründe für die unter­schiedlichen Bewertungen der Daten durch die IARC und das JMPR auf­klären. Die Arbeit der „Expert Taskforce“ wurde im August 2015 damit beendet, dass eine fachliche Neubewertung für Glyphosat durch das JMPR erfolgen soll. Ebenfalls davon betroffen sind die Wirkstoffe Malathion und Diazinon.[2]

Nach dem Expertentreffen der JMPR vom 09. bis 13. Mai 2016 wurden fol­gende Bewertungsergebnisse publiziert.[3] Weder Glyphosat noch Malathion und Dia­zinon sollen ein kanzerogenes Risiko aus der Exposition gegenüber Rückständen in der Nahrung darstellen. Weiterhin konnte ebenfalls kein erb­gutveränderndes Risiko aus der Verwendung von Glyphosat abgeschätzt werden. Dabei wurde der ADI (Accep­table Daily Intake = lebenslange duldbare tägliche Aufnahmemenge) mit 1 mg/kg Körpergewicht pro Tag erneut festgelegt und keine ARfD (Acute Refe­rence Dose = die in 24 Stunden maximal duldbare Aufnahmemenge) abgeleitet. Mit diesem Unter­suchungsergebnis werden die Schlussfolgerungen der EFSA („EFSA-Conclusion“) unterstützt, welches nun als gemeinschaftliche Bewertung der für die Risikobewer­tung zuständigen Behörden der EU-Mitgliedsstaaten und der EU an­zusehen ist. Die EFSA-Conclusion stimmt weiterhin mit den aktuellen Bewertungen der US-Amerika­nischen Umweltbehörde (EPA), der kanadischen Bewertungsbehörde Pest Manage­ment Regulatory Agency (PMRA) und der aus­tralischen Bewertungs­behörde Australian Pesticides and Veterinary Medicines Authority (APVMA) überein.[2]

Die Behörden des Risikomanagements der Europäischen Kommission und die EU-Mitgliedsstaaten sollten am 19. Mai 2016 eine Entscheidung über die weitere Zulas­sung von Glyphosat als Wirkstoff treffen. Diese Entscheidungs­findung wurde ver­schoben.

Pflanzenschutzmittelwirkstoffe wie Glyphosat und dessen Haupttransfor­mationsprodukt AMPA (Aminomethylphosphonsäure) werden seit vielen Jahren bei der GBA Laborgruppe untersucht. Durch die weite Verbreitung in Wasser, Böden, Lebensmit­teln und biologischen Proben (Biota) ist die analytische Kom­petenz sowohl im Geschäftsbereich Lebensmittel als auch Umwelt gegeben. Wir stehen für Fragen zu diesem und anderen Wirkstoffen gerne als kom­petenter Ansprech­partner zur Ver­fügung.

GBA Gesellschaft für Bioanalytik mbH
Herr Dr. Frank Schütt
Tel.: +49 (0)40 797172-0

 
Literatur:
[1] EU-Wirkstoffprüfung zu Glyphosat: Stand der Dinge und Ausblick, Mitteilung des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) Nr. 002/2015, Stand 14.01.2015
[2] Hintergrundinformationen des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) Nr. 012/201 vom 16.05.2016
[3] www.who.int/entity/foodsafety/jmprsummary2016.pdf?ua=1, Stand 22.05.2016

 
 

Bericht zum Artikel 18 der Biozid-Verordnung (EU) 528/2012

von Dr. Sven Steinhauer, GBA Laborgruppe

In der Verordnung (EU) Nr. 528/2012 vom 22. Mai 2012 über Bereitstellung und Verwendung von Biozidprodukten  wurden im Artikel 18 Maßnahmen zum nachhaltigen Einsatz festgelegt.[1] Bis zum 18. Juli 2015 sollte die EU-Kommission einen Bericht darüber vorlegen, wie diese Verordnung zu der nachhaltigen Verwendung von Biozidprodukten beiträgt. Es sollte geprüft werden, ob zusät­zliche Maßnahmen, insbesondere für berufsmäßige Verwender, eingeführt werden müssen, um die durch Bio­zidprodukte entstehenden Risiken für Umwelt sowie für die Gesund­heit von Mensch und Tier zu verringern.

Im Artikel 18 der Biozidverordnung wurden konkret in den Punkten a bis e die fol­genden Kriterien festgelegt: 

a. die Förderung von bewährten Praktiken zur Verringerung des Einsatzes von
    Biozidprodukten auf ein Mindestmaß;
b. die Einführung der wirksamsten Strategien zur Überwachung der 
    Verwendung von Biozidprodukten;
c. die Entwicklung und Anwendung von Grundsätzen des integrierten Pflanzen-
    schutzes in Bezug auf die Verwendung von Biozidprodukten;
d. die Minimierung der Risiken beim Einsatz von Biozidprodukten in bestimmten
    Bereichen wie Schulen, Arbeitsplätzen, Kindergärten, öffentlichen Räumen,
    Altenheimen, in der Nähe von Oberflächengewässern oder Grundwasser und
    die Notwendigkeit von zusätzlichen Maßnahmen angesichts dieser Risiken;
e. die Verbesserung der Ausrüstung zur Ausbringung von Biozidprodukten, um
    die Nachhaltigkeit zu fördern.

Die Verordnung trat am 01. September 2013 in Kraft und am 17. März 2016 wurde der Bericht veröffentlicht (COM(2016) 151)[2],  in dem erste Ergebnisse aufge­zeigt werden. Eine abschließende Bewertung der bereits auf dem Markt existie­renden Biozide erfolgte darin jedoch noch nicht. Die Kommission schlägt vor die Bewer­tung kontinuierlich fortzuführen und spätestens im Jahr 2024 ab­zuschließen.

Darüber hinaus gibt die Kommission Vorschläge zum weiteren Verfahren und An­strengungen zur Umsetzung der Verordnung (EU) 528/2012:

•    nach Genehmigung einer aktiven Substanz, deren Bestätigung,  
      Berichtigung oder Annullierung innerhalb von 3 Jahren 
•    verstärkte Kommunikations- und Aufmerksamkeitskampagnen, um  
      Endverbraucher zu informieren (Websites, Broschüren und Videos
      im Einzelhandel, QR-Codes auf der Verpackung)
•    Förderung von Forschungsinitiativen für den nachhaltigen Einsatz von 
      Bioziden oder alternativen biologischen Produkten 

Die GBA Laborgruppe wird für Sie das Thema weiter beobachten und Sie ent­sprechend informieren. Sollten Sie Fragen zu diesem oder anderen Themen der Lebensmittel- oder Umweltanalytik haben, dann kontaktieren Sie bitte Ihren Ansprechpartner bei der GBA Laborgruppe oder:

GBA Gesellschaft für Bioanalytik mbH
Herrn Dr. Sven Steinhauer
Tel.: +49 (0)40 797172-0

 

Literatur:
[1] www.eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=OJ:L:2012:167:FULL&from=DE; Stand 13.05.2016
[2] www.ec.europa.eu/health/biocides/docs/2016_report_sustainableuse _biocides_en.pdf; Stand 13.05.2016

 
 

Auslobungen „veganer“ und „vegetarischer“ Lebensmittel

von Mareen Lehmann, GBA Laborgruppe

Der Markt für vegetarische und vegane Lebensmittelprodukte findet immer größeren Zuspruch bei den Verbrauchern. Der VEBU (Vegetarierbund Deutsch­land) geht von etwa 7,8 Millionen Vegetariern (ca. 10 % der Bevölkerung) und etwa 900.000 Veganern (ca. 1,1%) in Deutschland aus. Hinzu kommt die Anzahl an Menschen, die sich bewusst mehr von pflanzlichen Lebensmitteln ernähren.[1] Der Handel hat auf die steigende Nachfrage reagiert und das An­gebot weiter ver­größert. So gibt es die spezifischen Lebensmittel nicht nur in Fachgeschäften und Reformhäusern, sondern auch im Discounter.

Eine rechtsverbindliche Definition der Begriffe „vegan“ und „vegetarisch“ exis­tiert bislang nicht im europäischen sowie deutschen Lebensmittelrecht. Die europäi­schen Gesetzgeber haben in der EU-Lebensmittelinformationsver­ordnung (LMIV) bereits einen Absatz dazu verankert, dass von der EU-Kom­mission einen Durch­führungsakt zu erlassen ist, in dem Anforderungen für freiwillig bereitgestellte „Informationen über die Eignung eines Lebensmittels für Vegetarier oder Veganer“ definiert werden (Art. 36 Abs. 3 Ziff. b VO (EU) Nr. 1169/2011).[2]

Der Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e.V. (BLL) war in Zusam­menarbeit mit dem VEBU an der Ausarbeitung der Kriterien im Rahmen einer Länder-Arbeitsgruppe beteiligt.[3] Diese lagen der Verbraucherschutz­ministerkonferenz (VSMK) vor. Diese sprach sich einheitlich für eine schnelle, europaweite Vereinbarung einheitlicher Kriterien für die Auslobung der Be­zeichnung „vegetarisch“ bzw. „vegan“ für Lebensmittel aus. Die Definitionen wurden wie folgt for­muliert[4]:

(1) Vegan sind Lebensmittel, bei denen auf allen Produktions- und Verar­beitungsstufen keine

•    Zutaten (einschließlich Zusatzstoffe, Trägerstoffe, Aromen und Enzyme)
      oder
•    Verarbeitungshilfsstoffe oder
•    nicht-Lebensmittelzusatzstoffe, die auf dieselbe Weise und zu demselben 
      Zweck wie Verarbeitungshilfsstoffe ver­wendet werden
 
die tierischen Ursprungs sind, in verarbeiteter oder unverarbeiteter Form zugesetzt oder verwendet worden sind.

(2) Vegetarisch sind Lebensmittel, welche die Anforderungen des Absatzes 1 er­füllen, bei deren Produktion jedoch abweichend davon

•    Milch
•    Kolostrum
•    Farmgeflügeleier
•    Bienenhonig
•    Bienenwachs
•    Propolis oder
•    Wollfett/Lanolin aus von lebenden Schafen gewonnener Wolle, 

oder deren Bestandteile oder daraus gewonnene Erzeugnisse zugesetzt oder verwendet worden sein können.

(3) Einer Auslobung als „vegan“ oder „vegetarisch“ stehen unbeabsichtigte Ein­träge von Erzeugnissen, die nicht den jeweiligen Anforderungen des Absatzes 1 oder 2 entsprechen, nicht entgegen, wenn und soweit diese auf allen Produk­tions-, Verarbeitungs- und Vertriebsstufen trotz geeigneter Vorkehrungen bei Einhaltung der guten Herstellungspraxis technisch unvermeidbar sind.

(4) Die Absätze 1 bis 3 gelten entsprechend, wenn für Lebensmittel Informa­tionen verwendet werden, die aus Verbrauchersicht gleichbedeutend mit „vegan“ oder „vegetarisch“ sind.

Die Definitionen wurden bereits beschlossen und darin vereinbart, dass diese Defi­nitionen in der Lebensmittelüberwachung bei der Beurteilung der Kenn­zeichnung von Lebensmitteln zukünftig zu Grunde gelegt werden.

Die GBA Laborgruppe verfolgt intensiv die neusten Entwicklungen in der Lebens­mittelkennzeichnung und kann im Rahmen einer Deklarationsprüfung ihre Eti­ketten auf Richtigkeit kontrollieren.

Sollten Sie weitere Fragen zu diesem oder einem anderen Thema der Lebens­mittelanalytik haben, dann wenden Sie sich bitte an Ihren persönlichen An­sprechpartner bei der GBA Laborgruppe oder an

GBA Gesellschaft für Bioanalytik mbH
Frau Anika Prause
Tel.: +49 (0)40 797172-0

 

Literatur:
[1]
www.reinhold-pix.de/wp-content/uploads/2015/12/VEBU-PP-Definition-LMIV-Oktober2015.pdf, Stand 22.05.2016
[2] www.
eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2011:304:0018:0063:de:PDF; Stand 22.05.2016
[3]
www.bll.de/de/presse/pressemitteilungen/pm-20160427-kriterien-vegan-vegetarisch, Stand 22.05.2016
[4] www.verbraucherschutzministerkonferenz.de/documents/TOP20_ Definition_vegan_und _vegetarisch.pdf, Stand 22.05.2016

 
 

Nährstoffrecycling - Aktionsplan der EU für die Kreislaufwirtschaft

von Dr. Sven Steinhauer, GBA Laborgruppe

Im Anhang der EU Mitteilung „Den Kreislauf schließen - Ein Aktionsplan der EU für die Kreislaufwirtschaft“ (COM/2015/0614 final)[1][2] wurde im Dezember 2015 ein Vorschlag für eine überarbeitete Verordnung für Düngemittelprodukte für Anfang 2016 angekündigt. Dieser Vorschlag liegt seit dem 17.03.2016 als Teil des „Pakets zur Kreislaufwirtschaft“ vor (COM/2016/157 final).[3] Konkret wird darin für orga­nisch-mineralische Düngemittel eine stufenweise Absenkung der Cad­miumgehalte innerhalb von 12 Jahren nach in Kraft treten gefordert. Weist das Düngemittelprodukt mit CE-Kennzeichnung einen Massenanteil an Gesamt­phosphor (P) von mindestens 5% Phosphorpentoxid (P2O5)-Äquivalent auf, so soll der Gehalt an Cadmium (Cd) 60 mg/kg Phosphorpentoxid (P2O5) nicht überschreiten. Nach weiteren drei Jah­ren soll der Wert auf 40 mg Cd/kg P2O5 und nach insgesamt 12 Jahren auf 20 mg Cd/kg P2O5 abgesenkt werden. Da die geltende Düngemittelverordnung nicht auf die Kontamination von Böden, Binnengewässern, Meeren und letzten Endes Lebensmitteln durch EG-Düngemittel eingehe, seien Umweltprobleme nicht auszuschließen.

Die Belastung von anorganischen Phosphatdüngern mit Cadmium ist ein be­kanntes Problem. Da EU-Grenzwerte fehlen, haben einige Mitgliedstaaten einseitig unter Berufung auf Artikel 114 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäi­schen Union (AEUV)[4] Cadmiumhöchstgehalte in EG-Düngemitteln festgelegt, so dass z.T. Einzelmärkte entstanden sind. Auch bei Düngemitteln, die derzeit noch national geregelt werden (z. B. Nährstoffe, die durch Recycling aus Klärschlamm gewonnen werden), werden ähnliche Bedenken laut.

Ein zweites Ziel der Initiative ist es daher, einheitliche Grenzwerte für Cadmium in Phosphatdüngern festzulegen. Solche Grenzwerte tragen zur Verringerung der Anreicherung von Cadmium im Boden und damit auch zur Vermeidung von Konta­minationen von Lebensmitteln und Wasser bei. Eine negative Auswirkung der An­wendung von Düngemitteln auf Umwelt und menschliche Gesundheit soll dadurch auf ein Minimum beschränkt werden. Gleichzeitig werden die Markt­hindernisse be­seitigt, die durch die in einigen besorgten Mitgliedstaaten fest­gesetzten Cadmium­grenzwerte entstanden sind.

Die Reduzierung der Cadmiumgehalte ist aus toxikologischer Sicht sinnvoll, da die tolerierbare wöchentliche Aufnahmemenge (TWI) nach Angaben der Euro­päischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) bei nur 2,5 µg je Kilo­gramm Körper­gewicht liegt.[5] Cadmium als Schwermetall wirkt in erster Linie toxisch auf die Nieren. Durch seine geringe Ausscheidungsrate reichert es sich im Körper an und kann auch eine Demineralisierung der Knochen verursachen.

Die Aufnahme von Cadmium in den menschlichen oder tierischen Organismus erfolgt hauptsächlich durch die Nahrung. Hohe Cadmiumgehalte finden sich in Getreidefrüchten und Getreideprodukten, Gemüse, Nüssen und Hülsenfrüch­ten, stärkehaltige Wurzeln und Kartoffeln sowie in Fleisch und Fleischproduk­ten. Der Gehalt an Cadmium in diesen Produkten steht unmittelbar im Zusam­menhang mit den eingesetzten Düngern auf den Anbauflächen der Produkte oder Futtermittel. Die durchschnittliche Cadmiumaufnahme liegt um den Wert des TWI's, kann aber bei Vegetariern, die größere Mengen an cadmiumhaltigen Lebensmitteln (ein­schließlich Getreide, Nüssen, Ölsamenprodukte und Hülsen­früchte) verzehren, bis zu 5,4 µg Cd/kg Körpergewicht betragen und liegt damit doppelt so hoch wie der TWI.

Die Analytik von Schwermetallen in Lebensmitteln und Umweltmatrices gehören bei der GBA Laborgruppe zu den akkreditierten Standardverfahren. Sollten Sie Fragen zu diesem oder anderen Themen der Lebensmittel- oder Umweltanaly­tik haben, dann kontaktieren Sie bitte Ihren Ansprechpartner bei der GBA Labor­gruppe oder

GBA Gesellschaft für Bioanalytik mbH
Herrn Dr. Sven Steinhauer
Tel.: +49 (0)40 797172-0

 

Literatur:
[1] www.eur-lex.europa.eu/resource.html?uri=cellar:8a8ef5e8-99a0-11e5-b3b7-01aa75ed71a1.0004.02/DOC_2&format=PDF; Stand am 23.05.2016

[2] www.eur-lex.europa.eu/resource.html?uri=cellar:8a8ef5e8-99a0-11e5-b3b7-01aa75ed71a1.0004.02/DOC_1&format=PDF; Stand am 23.05.2016
[3] www.ec.europa.eu/DocsRoom/documents/15949?locale=de; Stand am 23.05.2016

[4] www.aeuv.de/aeuv/dritter-teil/titel-vii/kapitel-3/art-114.html; Stand am 23.05.2016
[5] www.efsa.europa.eu/de/press/news/contam090320; Stand am 23.05.2016

 
 

Zukunftstag 2016 bei der GBA-Laborgruppe


28. April 2016 begrüßte die GBA Laborgruppe 19 Schüler am Standort in Hamburg-Harburg zum diesjährigen Zukunftstag. Unsere Mitarbeiter freuten sich darüber, dass dieser große Zuspruch nicht nur aus Familienmitgliedern von Kollegen resultierte, sondern auch jugendliche Angehörige von unseren Auf­traggebern und externen Unternehmen offensichtlich ein großes Interesse an dem Aufgabenspektrum der Lebensmittel- und Umweltanalytik haben.

Nach einer kleinen Kennenlernrunde, in der die Schüler sich kurz vorstellten, über­nahm Frau Mailin Dorn, Ausbildungsleiterin der GBA Laborgruppe am Stand­ort in Hamburg, die Vorstellung des Unternehmens und des Standortes mit den einzel­nen Abteilungen. Nach einer Beschreibung der Aufgaben der einzelnen Abteilun­gen sowie der Zuordnung der verschiedenen möglichen Berufsabschlüsse in einem analytischen Dienstleistungslabor, ging es an die ersten Untersuchungen. Hier durften sich die Kinder an einer Müsliprobe versuchen und in 2er- sowie 3er-Gruppen die Zusammensetzung (z.B. Fruchtanteil, Schokoanteil, etc.) bestimmen.

Im folgenden Laborrundgang konnten bei den Laborleitern die Nährwertgehalte (Zucker, Eiweiß, Fett) und mögliche Arten von Rückständen in Müsli erfragt werden. Zur „Beurteilung“ der Probe erfuhren die Schüler von Frau Vera Mon­tag, Lebensmittelchemikerin und Kundenbetreuerin am Standort in Hamburg, auf welche Punkte geachtet werden muss, damit die rechtliche Bewertung ein­gehalten wird.

Nach Pizza und Eis in der Mittagspause gab es eine kurze Einführung in die Mikrobiologie anhand von Präparaten mit Hefen und Pilzen. Anschließend wurde eigenständig die Wasserhärte aus Leitungswasserproben bestimmt, die die Schüler extra dafür von zu Hause mitgebracht hatten. Parallel dazu wurde selbst­ständig ein Quiz über die GBA Laborgruppe und die analytische Chemie bear­beitet. Der glückliche Gewinner durfte eine GBA-Tasse gefüllt mit Süßigkei­ten sein Eigen nennen. Aber auch die übrigen Mitglieder der Gruppe gingen natürlich nicht leer aus. Jeder bekam für sein Interesse und Engagement ein kleines Dankeschön mit auf den Weg.

Es war für die GBA Laborgruppe wieder einmal eine schöne Erfahrung, dieses große Interesse an unserer Arbeit schon beim Nachwuchs zu erkennen. Wir hatten den Eindruck, dass die Schüler viel Spaß und Freude an der Veran­staltung hatten. Wir möchten uns hier auch noch einmal bei allen Jugendlichen der Gruppe für die tolle Mitarbeit bedanken.


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