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Wissen, was drin ist.

Newsletter

Januar 2018

• Neuer Co-CEO bei der GBA Laborgruppe
• Vierte Änderung der Trinkwasserverordnung
• Neue EU-Regelung der Rückstandsanalytik
• Boden des Jahres 2018 
• Furan in Lebensmitteln
 
• Fruit Logistica Berlin und Biofach Nürnberg

 

Liebe Leserinnen & Leser,

wir hoffen, Sie hatten einen angenehmen Start in das neue Jahr und begrüßen Sie zur ersten Ausgabe unseres Newsletters in 2018. Neben spannenden Themen aus den Bereichen Lebensmittel und Umwelt informieren wir Sie auch über Neuigkeiten der GBA Laborgruppe. Sollten Sie Fragen oder Anre­gungen für uns haben, schrei­ben Sie gerne an .

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen!
Ihre GBA Laborgruppe

 
 

Mit Steffen Walter als neuem Co-CEO leitet die GBA Laborgruppe die Managementnachfolge ein


Die Geschäftsführung, der Beirat als auch die Gesellschafter der GBA Labor­gruppe freuen sich, Ihnen heute eine weitere Verstärkung im Management-Team mitteilen zu können. Steffen Walter ist seit Januar 2018 als Co-CEO der GBA Holding GmbH verantwortlich für die Bereiche Pharma und Umwelt und koordiniert in den beiden Bereichen die Umsetzung der Wachstums- und Inter­nationalisierungsstrategie sowie Verwaltung, Einkauf, Personalstrategie und Digitalisierung. Mit seiner langjährigen Führungs- und Branchenerfahrung er­gänzt er die bestehende Geschäftsführerriege und tritt als Co-CEO auch die sequentielle Nachfolge von Manfred Giesecke, als bisher alleinigem CEO, an.

Der an der Universität Karlsruhe (KIT) ausgebildete Dipl.-Wirtschaftsingenieur, Steffen Walter, ist nach seinem beruflichen Einstieg als Geschäftsführungs­assistent beim Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) seit 2001 in der Labor- bzw. TIC-Branche zu Hause. Dem Start als Vorstandsassis­tent beim Institut Fresenius folgten Führungspositionen innerhalb der SGS Gruppe Deutschland und dort ab 2007 die operative und kaufmännische Ver­antwortung für Labor-, Inspektions- und Zertifizierungs-Aktivitäten in den Berei­chen Non Food, Food, Electrics & Electronics und Automotive. Vor seinem Wech­sel zur GBA Laborgruppe verantwortete er mehrere Jahre als Geschäfts­führer und Mitglied des europäischen Managementboards die Food-Aktivitäten von Eurofins in Deutschland und der Türkei.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und heißen Herrn Steffen Walter herz­lich willkommen.

 
 

Vierte Änderung der Trinkwasserverordnung

von Dr. Sven Steinhauer, GBA Laborgruppe

Die überarbeitete Trinkwasserverordnung ist am 9. Januar 2018 in Kraft getreten und setzt die geänderten Anhänge II und III der EG-Trinkwasser­richtlinie (98/83/EG) in nationales Recht um.[1-3] Damit soll die Trinkwasser­qualität in Deutschland weiter verbessert werden. Als grundlegende Änderung wird die Trinkwasserverordnung nur noch als TrinkwV abgekürzt und beschreibt damit die aktuelle Version. Eine Jahreszahl ist nicht mehr vorgesehen.

Wesentliche Neuerungen ergeben sich für drei verschiedene Gruppierungen:

Wasserversorger

-  Risikobewertungsbasierte Anpassung der Probennahmeplanung (RAP):
   Diese soll Wasserversorgern mehr Flexibilität bei der Untersuchung des
   Trink­wassers gewähren. Wasserversorger können nun in enger Abstimmung
   mit dem zuständigen Gesundheitsamt die vorgeschriebenen Untersuchungen
   des Trinkwassers an die individuellen Gegebenheiten vor Ort anpassen,
   um einen maximalen Erkenntnisgewinn zu erlangen und um für ihre Wasser-
   versorgung weniger aussagekräftige Untersuchungen zu verringern. Hierfür
   muss der Was­serversorger eine Risikobewertung durch eine Person mit
   hinreichender Fach­kenntnis erstellen, um eine fundierte und nachvollziehbare
   Anpassung von Unter­suchungsumfang und -häufigkeit zu begründen.[4]
-  Der Zeitraum für eine Überprüfung von Kleinanlagen zur Eigennutzung kann
   unter gewissen Bedingungen für chemische Untersuchungen von drei auf fünf
   Jahre verlängert werden.
-  Ein Verbot der Einbringung von Gegenständen oder Verfahren in das Roh-
   oder Trinkwasser, die nicht der Trinkwasserversorgung dienen, soll eine 
   hygienische Verschlechterung des Trinkwassers verhindern.
-  Der Begriff „Routinemäße Untersuchungen“ geht über in den Begriff
   „Parame­ter der Gruppe A“.
-  Der Begriff „Umfassende Untersuchungen“ geht über in den Begriff 
   „Parame­ter der Gruppe B“.

Untersuchungsstellen

-  Eine weitere Neuerung ist die Verpflichtung für Untersuchungsstellen,
   eine Überschreitung des technischen Maßnahmenwertes für Legionella
   spec. unver­züglich direkt an das zuständige Gesundheitsamt und an
   den Auftraggeber zu melden.

Wohnungswirtschaft

-  Die Untersuchung und die Probenahme von Trinkwasser müssen vom Unter-
   nehmer oder sonstigem Inhaber (UsI) oder von einer von ihm beauftragten
   juristische Person an eine zugelassene Untersuchungsstelle beauftragt und
   von dieser durchgeführt werden. Die Einbindung externer Probenehmer ist
   aber weiterhin möglich.
-  Bei ab dem 9. Januar 2018 in Betrieb genommenen Objekten hat die Erst-
   untersuchung auf Legionella spec. in den ersten drei bis zwölf Monaten
   nach Inbetriebnahme zu erfolgen.

Die GBA Laborgruppe ist als Untersuchungsstelle nach § 15 Absatz 4 zugelas­sen und arbeitet in diesem Bereich sowohl mit den Wasserversorgern als auch mit den anderen Unternehmern und sonstigen Inhabern eng seit Jahren zusam­men. Die nun in Kraft getretenen Änderungen wurden bereits umgesetzt, wo­durch die Arbeit reibungslos im Jahr 2018 fortgesetzt werden kann. Sollten Sie Fragen zu der vierten Änderung der Trinkwasserverordnung oder anderen The­men haben, dann kontaktieren Sie bitte Ihren Ansprechpartner bei der GBA Laborgruppe oder
 
GBA Gesellschaft für Bioanalytik mbH
Herr Dr. Sven Steinhauer
Tel.: +49 (0)40 797172-0

 

Literatur:
[1] 
www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl&jumpTo= bgbl118s0099.pdf#__bgbl__%2F%2F* % 5B%40attr_id%3D%27bgbl118s0099.pdf%27%5D__1516012721018, Stand 15.01.2018
[2] 
www.dvgw.de/der-dvgw/aktuelles/meldungen/ meldung-vom-11012018-trinkwasserverordnung/, Stand 15.01.2018
[3] 
www.bundesgesundheitsministerium.de/presse/pressemitteilungen/2018/, Stand 15.01.2018
[4] 
www.umweltbundesamt.de/themen/wasser/trinkwasser/ rechtliche-grundlagen-empfehlungen-regelwerk/ empfehlungen-stellungnahmen-zu-trinkwasser, Stand 15.01.2018

 
 

Rettich- und Radieschenblätter: neue EU-Regelung für die Rückstandsanalytik

von Julia Bartels, GBA Laborgruppe

Im September 2017 wurde von den Mitgliedsstaaten eine revidierte Fassung des Anhang I der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 verabschiedet, die offiziell am 1. Januar 2018 in Kraft getreten ist. Gemäß der überarbeiteten Verordnung wer­den Rettich- und Radieschenblätter erstmalig als beigeordnete Kulturen zum Grün­kohl ausgewiesen. Dies hat zur Folge, dass ab dem 1. Januar 2018 die Rückstandshöchstgehalte für Grünkohl auch auf Rettich- und Radieschenblätter anzuwenden sind und dass die Blätter getrennt von den jeweiligen Knollen unter­sucht werden müssen. Die Rückstandshöchstgehalte für die Knollen sind ebenfalls im Anhang I der Verordnung beim Wurzel- und Knollengemüse aufge­führt.[1]

Die Hauptverwendung der Rettiche und Radieschen liegt im Verzehr der Knol­len, deshalb wurden Rettich- und Radieschenblätter aufgrund ihrer geringen Bedeutung und fehlender Zuordnung zu einer definierten Kulturgruppe im Rah­men der Zulassung bisher nicht untersucht. Da die beiden Gemüsesorten je­doch im Bund mit Blättern zum Verkauf angeboten werden, besteht die Mög­lichkeit, dass die Verbraucher nicht nur die Knollen sondern auch die Blätter verzehren könnten. Somit ist durch die neue Regelung zu erwarten, dass neben den Knollen zukünftig auch die Blätter auf Rückstände kontrolliert werden. An dieser Stelle weist das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittel­sicherheit (BVL) darauf hin, dass nach dem jetzigen Stand nicht sichergestellt werden kann, dass bei Anwendung der für Rettich und Radieschen zugelas­senen Pflanzenschutzmittel die Rückstandshöchstgehalte für die Blätter einge­halten werden können, da bis zum jetzigen Zeitpunkt keine Rückstandsdaten für die Blätter vorliegen. Demzufolge ist die Vermarktung von Rettich und Ra­dieschen dann möglich, wenn entweder bei der Produktion nur Wirkstoffe ver­wendet wurden, die im Anhang IV der Verordnung (EG) Nr. 396/2005 gelistet sind (Wirkstoffe, für die keine Rückstandshöchstgehalte erforderlich sind), oder wenn eine Rückstandsuntersuchung vor der Vermarktung ergeben hat, dass die für Blätter geltenden Rückstandshöchstgehalte einhaltbar sind. In allen anderen Fällen wird vom BVL geraten, Rettiche und Radieschen zunächst ohne Blätter zu vermarkten.[1]

Im Zusammenhang mit der neuen gesetzlichen Regelung will das BVL die Pflanzenschutzmittel, die zur Anwendung an Rettich und Radieschen zuge­lassen sind, überprüfen und gegebenenfalls die Verwertung der Blätter durch entsprechende Auflagen ausschließen, wo es notwendig ist.[1]

Die GBA Laborgruppe führt die Analytik von Pflanzenschutzmitteln bereits seit vielen Jahren sowohl im Lebensmittel- als auch im Umweltbereich durch und steht Ihnen diesbezüglich gerne als kompetenter Ansprechpartner zur Verfü­gung. Bitte kontaktieren Sie hierfür Ihren persönlichen Kundenbetreuer oder

GBA Gesellschaft für Bioanalytik mbH
Frau Stefanie Riechers
Tel.: +49 (0)40 797172-0

 

Literatur:
[1] www.bvl.bund.de/DE/04_Pflanzenschutzmittel/06_Fachmeldungen/2017/ 2017_12_22_Fa_RHG_Rettich_Radieschen.html, Stand 02.01. 2018

 
 

Boden des Jahres 2018 – Alpiner Felshumusboden

von Dr. Sven Steinhauer, GBA Laborgruppe

Der alpine Felshumusboden wurde zum Boden des Jahres gewählt, um darauf aufmerksam zu machen, dass dieser Boden für den Natur- und Kulturraum der Alpen eine wichtige Bedeutung hat. Er besteht aus zwei Bereichen, die in der bodenkundlichen Fachsprache als Horizonte bezeichnet werden. Fester Fels bildet dabei den Untergrund (C-­Horizont). Auf diesem sammeln sich abgestorbe­ne Pflanzenteile, überwiegend Blätter und Nadeln, sodass eine Humusauflage entsteht (L- und O-Horizont).[1,2]

Zur Bildung dieser Horizonte sind besondere Bedingungen notwendig, weshalb der Felshumusboden nur in den höheren Lagen von Gebirgen anzutreffen ist. Innerhalb Deutschlands werden die besonderen Standortbedingungen in den bayerischen Alpen erfüllt. Dort beginnen die subalpinen Stufen in circa 1.300 Me­ter Höhe und reichen durchschnittlich bis zu einer Höhe von 2.000 Metern. Hier finden sich kurze Vegetationszeiten, lange Kältephasen und eine oft schwer zersetzbare Pflanzenstreu vor. Bei diesen Bedingungen sind nur wenige Organismen in der Lage, die Pflanzenreste in Humus und anorganische Stoffe umzuwandeln (Humifizierung und Mineralisierung). So entsteht im Verlauf der Zeit über dem felsigen Untergrund eine Humusauflage, die mehrere Dezimeter dick werden kann. Die Humusauflage der Felshumusböden versorgt die Vege­tation mit Wasser und Nährstoffen. Zusätzlich wird durch die Felshumusböden die Stabilität der Hänge und der Wasserrückhalt gewährleistet. Wie ein Schwamm können sie das Vielfache ihres Eigengewichts an Niederschlags­wasser aufsaugen und festhalten. Das hohe Rückhaltevermögen des Bodens schützt vor Erosion bei Starkregen und hilft, den Abfluss des Regenwassers zu verzögern. Durch das Rückhaltevermögen und durch die Verzögerung wird sichergestellt, dass die Pflanzen genug Wasser erhalten.[2]

Erste Anzeichen für einen Klimawandel sind Starkniederschläge und ansteigen­de Sommertemperaturen. Dem Felshumusboden kommt daher beim Wasser­rückhalt und Erosionsschutz eine große Bedeutung zu. Die steigenden Tem­peraturen fördern jedoch den Humusabbau und setzen Kohlendioxid frei. Dieses verstärkt wiederum als Treibhausgas den Klimawandel. Neben der er­höhten Temperatur werden die sensiblen Felshumusböden vor allem durch Erosionsprozesse gefährdet. Sturmereignisse, Waldbrände, Kahlschlag nach Schädlingsbefall oder auch die Versiegelung verstärken diese. Touristische Nutzung und die intensive Beweidung können dazu führen, dass Böden verletzt und verdichtet werden. In diesem Fall kann die Humusschicht aus Tritt­ und Fahrrinnen abgeschwemmt und folglich das Rückhaltevermögen für Nieder­schläge verringert werden. Weitere Eingriffe durch Entwaldung oder starke Auf­lichtung fördern ebenfalls die Erosionsprozesse.[2]
 
Neben der Erosionsproblematik muss auch bei einer Aufforstung auf die Ver­meidung von übermäßigem Verbiss durch Schalenwild geachtet werden, der die Walderneuerung stark beeinträchtigt. Selbst bei ungestörten Bedingungen bedarf es etwa 1.000 Jahre, damit sich eine 30 Zentimeter dicke Humusauflage ausbilden kann. Der Boden ist somit eine kostbare und endliche Ressource, die erhalten werden muss. Ein schonender Umgang mit Alpenböden ist daher un­verzichtbar. Nicht zuletzt bieten alpine Felshumusböden Archive für Natur‐und Kulturgeschichte.[2]

Die Benennung einer Bodenart des Jahres durch das Umweltbundesamt ist nur ein Mittel, die Sensibilität in der Bevölkerung für einen sorgfältigeren Umgang mit der endlichen Ressource Boden umzugehen. Die GBA Laborgruppe unter­stützt diese Aktion durch die Weitergabe solcher Informationen an unsere Le­ser. Sollten Sie Fragen zu diesem oder einem anderen Thema aus dem Bereich der Umwelt- oder Lebensmittelanalytik haben, dann kontaktieren Sie gerne Ihren Ansprechpartner bei der GBA Laborgruppe oder:

GBA Gesellschaft für Bioanalytik mbH
Herr Dr. Sven Steinhauer
Tel.: +49 (0)40 797172-0

 

Literatur:
[1] Den Boden bewahren. Den Weitblick behalten. Alpiner Felshumusboden - Boden  des Jahres 2018 
www.bestellen.bayern.de/, Stand 15.01.2018
[2]
www.lfu.bayern.de/boden/tag_des_bodens/2018/index.htm, Stand 15.01.2018

 
 

Furan in Lebensmitteln

von Mareen Lehmann, GBA Laborgruppe

Furan ist eine farblose, leicht flüchtige und geruchlose Flüssigkeit, die bei 31 °C siedet und wasserunlöslich ist. In der chemischen Industrie wird es häufig zur Her­stellung anderer Chemikalien sowie Harze und Lacke eingesetzt. Der Begriff Furane wird häufig für chlorierte Dibenzofurane (Umweltkontaminanten mit dio­xinähnlichen Eigenschaften) verwendet, die jedoch nichts gemeinsam mit dem eigentlichen Furan haben.

Furan entsteht wie Acrylamid in erhitzten Lebensmitteln, wobei die genauen Bedin­gungen und Mechanismen noch nicht aufgeklärt wurden. Je nach Lebens­mittelzusammensetzung werden mehrere Bildungswege von Furan in Betracht gezogen. Allen maßgeblichen Möglichkeiten liegt ein Erhitzungsprozess wie Kochen oder Rösten zu Grunde.[1] Furan kann sich aus einer Vielzahl von Sub­stanzen bilden, die natürlicherweise in Lebens­mitteln vorkommen, darunter Vita­min C, Kohlenhydrate, Aminosäuren, ungesättigte Fettsäuren und Caroti­noide.[2]

Ganz unterschiedliche Lebensmittel können Furan enthalten, die Produktpalette reicht von gerösteten Produkten wie Kaffee (insbesondere Espresso), Kakao, Nüssen und Getreideprodukten bis hin zu Lebensmitteln, die bei ihrer Herstel­lung in geschlossenen Behältern erhitzt werden z. B. Konserven und Fertig­gerichte. Bei Fertiggerichten weisen vor allem Babygläschen mit Nudeln, Fleisch und Gemüse erhöhte Furangehalte auf. Kinder nehmen Furan haupt­sächlich über gerösteten und gepufften Müsli auf, bei Erwachsenen stellt Kaffee die größte Furanquelle dar.[3]

Nach einer erneuten Überprüfung der Datenlage (u. a. Tierversuche) kam die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) zu dem Schluss, dass Leberschäden und Leberkrebs die kritischsten Auswirkungen wären, die durch Furan verursacht werden können. Wie genau Krebs bei den Tieren ausgelöst wird, ist noch nicht vollständig erforscht. Ein sicherer Grenzwert (z. B. eine tole­rierbare tägliche Aufnahmemenge) konnte aufgrund der Datenlage nicht fest­gesetzt werden, weshalb stattdessen der „Margin of Exposure“ berechnet wur­de. Dieser gibt Anlass dazu, dass das Ausmaß der Exposition gegenüber Furan in Lebensmitteln gesundheitlich bedenklich sein kann.[2]

Zur Reduzierung der Aufnahme von Furan können verschiedene Maßnahmen ergriffen werden, z. B.  vermehrt frisch zubereitete Speisen (auch für Babynah­rung) zu sich zu nehmen und den Verzehr von Fertiggerichten und von Lebens­mitteln aus Konserven zu minimieren. Wenn diese jedoch verwendet werden, sollten die Speisen, vor allem Babynahrung, beim offenen Erwärmen häufig umgerührt werden, damit das leicht flüchtige Furan entweichen kann. Gleiches gilt für die Zubereitung von Kaffee (z. B. Filterkaffee), wobei offene Gefäße/ Systeme bevorzugt werden sollten. Des Weiteren gilt wie beim Acrylamid auch, dass der Furangehalt mit steigender Lebensmittelbräunung zunimmt.[3]

Die GBA Laborgruppe führt die Untersuchung von Furan durch und kann Sie umfassend zu diesem Thema beraten. Bei Fragen kontaktieren Sie gerne Ihren persönlichen Kundenbetreuer oder

GBA Gesellschaft für Bioanalytik mbH
Herr Dr. Frank Schütt
Tel.: +49 (0)40 797172-0

 

Literatur:
[1] www.bfr.bund.de/cm/343/fragen-und-antworten-zu-furan.pdf, Stand 10.01.2018
[2] www.efsa.europa.eu/de/press/news/171025, Stand 10.01.2018
[3] www.bmel.de/SharedDocs/Downloads/Broschueren/ Kontaminanten_Acrylamidetc .pdf?__blob=publicationFile, Stand 10.01.2018
 

 
 

Treffen Sie uns auf der Fruit Logistica in Berlin und der BioFach in Nürnberg

von Sabine Nest, GBA Laborgruppe

Der Februar hat es in sich. Zwei der wichtigsten Messen im Bereich Lebensmit­tel öffnen im Februar ihre Tore. Zum einen ist es vom 07. – 09.02.2018 die Fruit Logistica in Berlin – ein fester Termin für jeden, der unmittelbar an der Wert­schöpfungskette der Obst- und Gemüsebranche beteiligt ist. Zum anderen fin­det eine Woche später vom 14. – 17.02.2018 die BioFach in Nürnberg statt, die Weltleitmesse für Bioprodukte.

Wir laden Sie herzlich zu uns auf den Messestand zu einer Kaffeespezialität ein, freuen uns auf gemeinsame Gespräche, stellen Ihnen unser umfangreiches Produktportfolio vor und stehen Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite. Verein­baren Sie gleich einen Termin mit dem nachfolgenden Ansprechpartner oder sprechen Sie Ihren persönlichen Kundenbetreuer dazu an.

Fruit Logistica, Halle 21, Stand A-09a:
Frau Mareen Lehmann,
 
BioFach, Halle 9, Stand 559:
Frau Julia Bartels,

Erstmalig findet auf der BioFach am 15.02.2018 in Halle 9 ein Karrieretreff statt. Von 11:00 – 13:00 Uhr haben Sie die Möglichkeit auf der Sonderfläche Genera­tion Zukunft Einblicke und die damit verbundenen Einstiegsmöglichkeiten bei der GBA Laborgruppe zu bekommen.


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