Wissen, was drin ist.
CD-Leiste

Aktuell

02.08.2017
Fipronil in tierischen Lebensmitteln
Der Nachweis des Insektizids Fipronil in tierischen Lebensmitteln (Hüh­nerfleisch und Eiern) wird derzeit in den Medien umfänglich diskutiert. Fi­pronil ist ein Breit­band-Insektizid, welches u.a. gegen Flöhe, Läuse und Milben eingesetzt wird. Als Tier­arznei­mittel bzw. pharma­kologisch aktive Substanz ist dieser Stoff in der EU nicht zulässig. Die genauen Eintrags­wege des Wirkstoffes in die Produkte sind noch nicht eindeutig geklärt. weiterlesen

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) veröffentlichte auf Basis einer Mit­teilung aus Belgien im Europäischen Schnellwarnsystem für Lebens- und Futter­mittel (RASFF) eine Risikobewertung, die auf Grundlage des ARfD-Wertes (akute Referenzdosis) erstellt wurde. Demnach stelle der Befund nach den deutschen Verzehrsdaten (Nationale Verzehrsstudie II) keine Gefährdung für Verbraucher­gruppen (einschließlich Kinder) dar. Werden aber die europäischen Verzehrsdaten (EFSA PRIMo) zugrunde gelegt, ergibt der höchste, in Belgien nachgewiesene Be­fund von Fipronil (1,2 mg/kg in Eiern) für Kinder eine Überschreitung des ARfD-Wertes (0,009 mg/kg Körpergewicht). Für Fipronil gilt ein Rückstandshöchstgehalt von 0,005 mg/kg (Summe aus Fipronil und seinem Sulfonmetaboliten) in Eiern und Hühnerfleisch. Hier handelt es sich um die derzeitige analytische Bestimmungs­grenze. Bei Überschreitung der Rückstandshöchstgehalte sind die Lebensmittel nicht verkehrsfähig.

Die GBA Laborgruppe hat die Untersuchung auf Fipronil seit Jahren in Ihrem Port­folio und kann Sie zusätzlich umfassend zu diesem Thema beraten. Bei Fragen kontaktieren Sie gerne Ihren persönlichen Kundenbetreuer oder

GBA Gesellschaft für Bioanalytik mbH
Frau Mareen Lehmann
Tel.: +49 (0)40 797172-0
  

schließen
03.07.2017
Entsorgung HBCD-haltiger Abfälle – neuer Verordnungsentwurf
Das Bundeskabinett hat am 7. Juni 2017 die "Verordnung zur Überwa­chung von nicht gefährlichen Abfällen mit persistenten organischen Schad stoffen (POP) und zur Änderung der Abfallverzeichnis-Verordnung (AVV)" beschlossen.[2,3] weiterlesen

Bereits in den letzten zehn Monaten haben wir in unseren News­lettern über das Verbot von Produktion und Inverkehrbringen von Produkten berichtet, wenn deren Flammschutzmittelgehalt an Hexabromcyclododecan (HBCD) den Wert von 100 mg/kg überschreiten sollte (Newsletter September 2016). Zusätzlich sollten Mate­rialien mit Gehalten über 1.000 mg/kg ab dem 30. September 2016 nicht mehr recycelt werden dürfen, sie sollten stattdessen durch thermische Behand­lung in Hausmüllverbrennungs­anlagen zerstört werden (Zerstörungsgebot gemäß Art. 7 (2) der POP-Ver­ordnung (EG) Nr. 850/2004).
Die sich daraus ergebenden Entsorgungsengpässe und überhöhten Entsorgungs­preise führten schlussendlich zu einem Aussetzen der entsprechen­den Regelung (Newsletter Januar 2017). Zur Lösung des Problems wurde ein einjähriger Auf­schub, ein sogenanntes  Moratorium, bis zum 31. Dezember 2017 beschlossen, in dem Bund und Länder den nun vorliegenden Verord­nungsentwurf erarbeitet haben.

Inhalt der Verordnung:
• Die in Artikel 1 enthaltene POP-Abfall-Überwachungs-Verordnung legt für bestimmte, zwar nicht als gefährlicher Abfall einzustufende, aber trotzdem überwachungsbedürftige POP-haltige Abfälle, zum einen ein Getrennt­sammlungsgebot sowie ein Vermischungsverbot fest. Zum anderen wer­den hierin die Anforderungen an den Nachweis der ordnungsgemäßen und schad­losen Verwertung oder umweltverträglichen Beseitigung vermerkt. Sowohl das Getrenntsammlungsgebot und das Vermischungsverbot als auch die Nach­weis- und Registerpflichten orientieren sich am Kreislaufwirtschaftsgesetz.

• Die in Artikel 2 enthaltene Änderung der AVV begrenzt im Sinne einer "eins zu eins"- Umsetzung des einschlägigen EU-Rechts die Einstufung von POP-hal­tigen Abfällen als gefährliche Abfälle auf diejenigen Abfälle, die die 16 POP enthalten, die nach dem Beschluss der Kommission 2014/955/EU über ein Ab­fallverzeichnis als gefährlicher Abfall einzustufen sind, sobald sie einen POP-Gehalt oberhalb der Konzentrationsgrenzwerte des Anhangs IV der EU-POP-Verordnung aufweisen.

• Als Konsequenz aus den in Artikel 1 und 2 getroffenen Regelungen hebt Artikel 3 die  Änderung der  AVV (Ende des Moratoriums) vor ihrem Inkraft­treten am 1. Januar 2018 auf. In Bezug auf HBCD-haltige Abfälle wird das Moratorium, das zu einer deutlichen Entspannung bei der Entsorgung dieser Abfälle geführt hat, damit zum Dauerzustand.[1]

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass durch die neue Verordnung  einer­seits sichergestellt wird, dass POP-haltige Abfälle unabhängig von ihrer Ein­stufung als gefährlicher oder nicht gefährlicher Abfall in vergleichbarem Maße getrennt gesammelt werden müssen. Andererseits dürfen diese wie bisher in entsprechenden Entsorgungsanlagen vermischt werden. Die Entsorgung darf somit zusammen mit anderen Abfällen erfolgen, der Weg dorthin muss jedoch klar und deutlich nachgewiesen werden. Durch diese Nachweis- und Register­pflicht können die Ab­fallbehörden der Länder den Entsorgungsweg dieser Ab­fälle stringent überwachen.[3]

Die Verordnung muss nur noch vom Bundesrat verabschiedet werden.
Die Bundesumweltministerin Barbara Hendricks ist hierbei positiv gestimmt und sagt: "Die Verordnung führt zu einer dauerhaften Lösung. Wir schaffen die Grund­lage dafür, dass die Entsorgungspreise gerade für Dämmstoffe mit HBCD langfristig stabil bleiben. Gleichzeitig ist garantiert, dass solche und andere Ab­fälle, die POP enthalten, dauerhaft sicher und umweltverträglich entsorgt wer­den und dies auch gründlich überwacht werden kann. Ich bin daher zuversicht­lich, dass die Länder der Verordnung im Bundesrat zustimmen werden und sie noch im Sommer dieses Jahres in Kraft treten kann."[3]

Die GBA Laborgruppe wird weiter für Sie verfolgen, ob die Verordnung noch vor Ablauf der Legislaturperiode den Bundesrat passiert und damit in Kraft treten kann. Sollten Sie Fragen zu diesem oder einem anderen Thema haben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

schließen
13.03.2017
Pharmaceutical Quality Control: Tips, Tools & Tactics - Seminar mit Dr. Xaver Schratt
Am 06. und 07. April veranstaltet LGC in Potsdam ein Seminar zum Thema "Pharmaceutical Quality Control: Tips, Tools & Tactics" statt. Herr Dr. Schratt berichtet über praktische Aspekte der Validierung analytischer Methoden im Pharmaumfeld. Schwerpunkt sind Fehler, welche häufig auftreten und Strategien, wie man sie vermeiden kann. Außerdem werden häufige Missverständnisse diskutiert und an Beispielen aus der Praxis erläutert. weiterlesen

So werden die Berechnung der „Peak Purity“ sowie sinnvolle Akzeptanzkriterien im Rahmen der Validierung der Spezifität diskutiert. Auch wird das Zusammenspiel verschiedener Analysentechniken zum Beleg der Spezifität an einem konkreten Fall dargestellt. In weiteren Beispielen wird auf die Qualifizierung der verwendeten Referenzsubstanzen und die Etablierung von Response-Faktoren eingegangen.

Weitere Informationen finden Sie unter "Pharmaceutical Quality Control: Tips, Tools & Tactics".

schließen
14.02.2017
Pharmacelsus GmbH, Saarbrücken, ist neues Mitglied der GBA Laborgruppe
Im  Februar ist es uns gelungen, die Pharmacelsus GmbH mit Sitz in Saar­brücken, Deutschland, als Erweiterung unseres Dienstleistungs­portfolios im Pharmabereich zu ge­winnen. Pharma­celsus ist eine inter­nationale agieren­de Contract Research Organisa­tion, die seit mehr als 15 Jahren prä­klinische Dienst­leistungen in den Be­reichen in vitro ADME/T, in vivo Phar­makokinetik und Pharmakologie sowie Bioanalytik (GLP und Non-GLP) anbietet. weiterlesen


Das Pharmacelsus Portfolio deckt für die Entwicklung neuer Wirkstoffe auf Basis niedermolekularer Verbindungen das gesamte präklinische Testprogramm sowie die GCLP Bioanalytik klinischer Proben ab. Der Kundenstamm besteht aus Pharma- und Biotech- Unternehmen sowie akademischen Instituten.

Für die GBA Laborgruppe bedeutet diese Erweiterung neben dem Erwerb eines weiteren Standortes in Deutschland die Möglichkeit, weitere Synergien ausschöp­fen zu können, um unseren Auftraggebern die Möglichkeit eines noch umfängli­cheren Dienstleistungsspektrums nach dem One-Stop-Shop Prinzip anbieten zu können.

Sollten Sie Fragen zu Pharmacelsus oder dem erweiterten Dienstleistungsangebot der GBA Laborgruppe im Bereich Pharma haben, dann kontaktieren Sie uns unter:

Pharmacelsus GmbH
Science Park 2
66123 Saarbrücken, Deutschland
Tel.: +49 (0)681 3946 7510
E-Mail: info(at)pharmacelsus.de
oder unter: info(at)gba-pharma.com

schließen
06.02.2017
QM-Praxis-Forum - Rückstände und Kontaminanten mit Dr. Sven Steinhauer
Der Behr´s Verlag veranstaltet am 02. und 03. März 2017 mit vielen Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft in Frankfurt ein QM-Pra­xis-Forum mit dem Thema Rückstände und Konta­minanten. Unter dem Leit­gedanken Risiken reduzieren, rechts­sicher han­deln beleuchtet Dr. Sven Steinhauer von der GBA Laborgruppe am ersten Seminartag folgenden Aspekt „Effi­ziente Analytik: Verlässliche Ergeb­nisse, richtige Interpretation, Fehler vermeiden“.   weiterlesen

Im Detail bedeutet dies:

-  Prüfungen im Wareneingang trotz QSV / Konformitätserklärung
-  Methoden bei der Wareneingangsprüfung
-  Die wichtigsten Prüfkriterien – und was oft übersehen wird
-  Die richtige Probennahme
-  Rechtsvorschriften: 200 1/22/EG, 40 1/2006,…
-  Auswahl der konkreten Analysemethode
-  Zusammenarbeit mit Laboratorien (Auswahl und Steuerung, Meldepflichten
   des Labors), Laborvergleichsuntersuchungen
-  Moderne Schnellmethoden: Möglichkeiten und Grenzen
-  Richtige Bewertung der Analysenergebnisse
-  Maßnahmen aufgrund der Analysenergebnisse
-  Absicherung von Positivbefunden
-  Bestimmungs- und Nachweisgrenze: reicht „nicht nachweisbar“?

Eine ausführliche Veranstaltungsbeschreibung mit vielen interessanten Inhalten finden Sie auf der Seite des Behr´s Verlag unter folgendem Link: http://www.behrs.de/seminare-akademie/qm-pf-rueckstaende-und-kontaminanten-2017.html

Das Seminar richtet sich an Leiter des Qualitätsmanagements, der Qualitäts­sicherung, der Produktion und des Einkaufs sowie Dienstleister in der Lebens­mittelindustrie. Am Ende erhalten die Teilnehmer ein Zertifikat, welches bei Audits und anderen Prüfungen als Qualifikationsnachweis vorgelegt werden kann.

Ist Ihr Interesse für eine Teilnahme geweckt. Kontaktieren Sie gleich Dr. Sven Steinhauer:

GBA Gesellschaft für Bioanalytik mbH
Dr. Sven Steinhauer
Brekelbaumstr. 1
31789  Hameln

Tel.   +49 (0)5151 / 98 49 - 31 

schließen
10.01.2017
Die GBA Laborgruppe unterstützt die Deutsche Kinderkrebsstiftung
Zum Jahreswechsel lag der GBA Labor­gruppe ein ganz besonderes Projekt am Herzen. Mit der Weihnachts­spende von 10.000 € haben wir unter anderem das Waldpiraten-Camp unterstützt, eine Einrichtung der Deutschen Kinderkrebs­stif­tung. Hier werden in den Schulferien Freizeiten für krebskranke Kinder und Ju­gendliche und ihre Geschwis­ter ange­boten. weiterlesen

Das Camp bietet unter der Anleitung geschulter Betreuer alles, was hilft, sich von der schweren Krankheit zu erholen und neuen Lebensmut zu finden. Des Weiteren fließt ein Teil des Geldes in den Sozialfonds, der finanzielle Hilfe für Familien leistet, die durch die Krebserkrankung eines Kindes in eine Notlage geraten sind.

Wir freuen uns sehr mit dieser Spende etwas bewegen zu können! 

schließen
30.12.2016
GBA Laborgruppe stellt 1. Vorsitzenden der DVGW Bezirksgruppe Hannover
Die GBA Laborgruppe stellt für die kommenden vier Jahre den 1. Vorsitzenden der DVGW Bezirksgruppe Hannover. Dr. Sven Steinhauer vom Standort Hameln ist auf der Mitgliederversammlung am 29. November 2016 für den langjährigen Vorsitzen­den Hans-Jürgen Pütz als Nachfolger in das vierköpfige Vorstandsteam nachge­rückt. Im Fokus für die nächsten vier Jahre stehen die kontinuierliche Betreuung der persönlichen Mitglieder und die Durchführung von attraktiven Veranstaltungen zu den Themen Wasser und Gas in der Region. weiterlesen

Dies soll in Zusammenarbeit mit den umliegenden Bezirksgruppen und der für die DVGW-Landesgruppe Nord verantwortlichen Hamburger Geschäftsstelle () geschehen.

Der DVGW - Deutscher Verein des Gas und Wasserfaches e.V. - fördert das Gas- und Wasserfach in technischer und technisch-wissenschaftlicher Hinsicht. Seit mehr als 150 Jahren setzt sich der DVGW für Sicherheit und Qualitätsstandards im Gas- und Wasserfach ein und ist eine Plattform für den fachübergreifenden, tech­nikorientierten Erfahrungsaustausch.

Der DVGW ...

• erarbeitet die anerkannten Regeln der Technik für das Gas- und Wasserfach
• prüft, zertifiziert und überwacht gas- und wasserfachliche Produkte, Personen,
   Unternehmen und Qualitätsmanagementsysteme (QSS, QMS)
• initiiert und fördert innovative und praxisrelevante Forschungsvorhaben
• informiert und schult zum gesamten Themenspektrum des Gas- und Wasserfachs
• veranstaltet wichtige Tagungen und Kongresse

Weitere Informationen finden Sie unter .

schließen
Treffer 1 bis 7 von 36
<< Erste < Vorherige 1-7 8-14 15-21 22-28 29-35 36-36 Nächste > Letzte >>